FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft (vormals: FLEX Fonds Invest AG) -gut verdient, ist ja auch kein Anlegerfonds

FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft (vormals: FLEX Fonds Invest AG)

Schorndorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht zum 31. Dezember 2015

FLEX FONDS INVEST AG KAPITALVERWALTUNGSGESELLSCHAFT, SCHORNDORF

A. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell
Die FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft (nachfolgend als FLEX Fonds Invest AG oder KVG bezeichnet) ist eine 100%ige Tochter der FLEX Fonds Capital AG, Schorndorf und verwaltet als Kapitalverwaltungsgesellschaft inländische alternative Investmentfonds. Die FLEX Fonds Capital AG konzentriert ihre Tätigkeiten auf übergeordnete Funktionen innerhalb der Gruppe. Zur FLEX Fonds-Gruppe gehören ferner die folgenden 100%-igen Tochtergesellschaften der FLEX Fonds Capi-tal AG:
PF Private Finance Vermittlungsgesellschaft von Vermögensanlagen mbH & Co. KG;
GF Gesellschaft für Konzeption und Marketing von Vermögensanlagen mbH;
GF Treuhand GmbH
Die FLEX Fonds Invest AG hat innerhalb der FLEX Fonds-Gruppe die Funktion des Initiators und Konzeptionärs von alternativen Investmentfonds und deren Verwaltung inne.
Aufgrund von Anlegerbeschlüssen werden die Anspar FLEX Fonds 2 GmbH & Co. KG (kurz: AF2) und Anspar FLEX Fonds 3 GmbH & Co. KG (kurz: AF3) auch nach dem Inkrafttreten des KAGB weiterhin Investitionen tätigen. Die Fonds unterliegen daher der Regulierung des KAGB. Die Verwaltung dieser beiden Fonds wurde auf die FLEX Fonds Invest AG übertragen.
Ferner übernimmt die FLEX Fonds Invest AG als Dienstleister für die FLEX Fonds Capital AG Teilaufgaben aus der Fondsverwaltung für vier weitere Fonds, die nicht dem KAGB unterliegen (sog. Bestandsfonds).
Die FLEX Fonds Invest AG verwaltet alternative Investmentfonds, die in die Assetklassen Immobilien (Deutschland und USA), regenerative Energien (speziell: Anlagen zur Erzeugung, Transport und Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien) und Edelmetalle investieren.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Schorndorf bei Stuttgart.
B. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Der Wachstumskurs in Deutschland setzte sich in 2015 mit einer geringen Abschwächung gegenüber 2014 fort. Das Brutto-Inlandsprodukt konnte 2015 preisbereinigt um 1,4% gegenüber 2014 zulegen (Quelle: Stat. Bundesamt). Die Erwerbslosenquote lag auf entsprechend niedrigem Niveau von 4,5% im Dezember 2015 (Quelle: Stat. Bundesamt, ILO-Arbeitsmarktstatistik). Diesen positiven Signalen standen jedoch weiterhin Unsicherheiten gegenüber. War in den Vorjahren die Staatsverschuldungskrise beherrschend, machten zunehmend die Geldpolitik der EZB und die anhaltende Niedrigzins-phase Sorgen (Quelle: DSGV, Vermögensbarometer 2015). Dies zeigte sich in abnehmender Bereitschaft, in klassische Produkte zur Altersvorsorge zu investieren. Investmentfonds und Direktinvestitionen in fremd- sowie selbstgenutzte Immobilien standen hingegen stärker im Fokus der Anleger (Quelle: DSGV, Vermögensbarometer 2015).
Die Branche konnte 2015 erstmals seit 6 Jahren wieder einen Anstieg des eingeworbene Eigenkapitals bei Privatanlegern für Sachwertbeteiligungen verzeichnen. Die Steigerung fiel mit 24% auf 1,325 Mrd. EUR gegenüber dem Vorjahr (1,070 Mrd. EUR) sogar deutlich aus. Von institutionellen Anlegern konnten zusätzlich 0,425 Mrd. EUR Eigenkapital eingeworben werden (Quelle: kapital-markt intern, Ausgabe 09/16). Auch die Anzahl der regulierten Anbieter hat sich von 2014 auf 2015 leicht erhöht, wenngleich die Anzahl der Anbieter nach Einführung des KAGB um ca. 75% geringer war. Ende 2015 waren ca. 25 Publikums-AlFs am Markt. Dabei dominierten mit über 65% Marktanteil die Beteiligungskonzepte mit inländischen und ausländischen Immobilien. Danach folgten Container- und Flugzeugangebote mit ca. 20%. Der Rest verteilte sich auf die Anlageklassen erneuerbare Energie, Portfolio-fonds und Private Equity (Quelle: kapital-markt intern, Ausgabe 09/16).
2. Geschäftsverlauf
Die Gesellschaft hat am 17. Juli 2014 bei der BaFin einen schriftlichen Antrag gern. § 20 und § 22 KAGB zur Erlaubnis des Geschäftsbetriebs als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft gestellt. Der Antrag wurde durch Bescheid vom 21.01.2015 genehmigt.
Im Jahr 2015 befand sich lediglich der RF1 in der Platzierungsphase. Diese konnte im Dezember plangemäß geschlossen werden. Während der regulären Platzierungsphase des AF3 wurden Beteiligungen gezeichnet, für die aus durch Dritte zu vertretenden Gründen erst in 2015 die erstmaligen Eigenkapital-Einzahlungen erfolgen konnten. Dadurch ergab sich beim AF3 eine leichte Erhöhung des verwalteten gezeichneten Eigenkapitals. Die Anlagebedingungen des neuen Produkts FLEX Fonds Select 1 wurden im Dezember 2015 bei der BaFin zur Zulassung eingereicht.
Das verwaltete gezeichnete Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:
(Angaben in TEUR) 2015 2014 Veränderung
in %
KAGB-Fonds (AF2+AF3) 134.703,4 132.347,4 + 1,8
Bestandsfonds (AF1,PF1,PF2,RF1) 248.486,7 243.808,5 + 1,9
Gesamt 383.190,1 376.155,9 + 1,9
3. Lage und finanzielle Leistungsindikatoren
a) Ertragslage
Im Jahr 2015 hat die Gesellschaft den geplanten Geschäftsumfang erreicht.
Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss von 173 TEUR (Vj. 187 TEUR), der thesauriert wurde, um die Finanzkraft des Unternehmens durch diese Innenfinanzierung zu stärken. Sie erreichte eine Eigenkapitalrendite von 20,0%.
Die Provisionserlöse betreffen die Verwaltungsvergütung der Fonds, die dem KAGB unterliegen, sowie der Servicetätigkeit (Teilverwaltung der Bestandsfonds) für die FLEX Fonds Capital AG. Ebenfalls enthalten sind Weiterberechnungen durch die Geschäftstätigkeit entstandener Auslagen.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betreffen das Personal und die anderen Verwaltungsaufwendungen. Letztere enthalten im Wesentlichen die Entgelte für gemietete, geleaste oder zur Nutzung überlassene Wirtschaftsgüter. Ferner sind unter den anderen Verwaltungsaufwendungen die Beratungsleistungen für die Umsetzung des KAGB erfasst.
Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr TEUR 249,9 (Vj. 258).
Die wesentlichen Kennzahlen des Unternehmens entwickelten sich wie folgt:
TEUR in %
Ergebnis der normalen Umsatzrentabilität Geschäftstätigkeit 249,9 x 100% = 10,2% (Vj. 21,4%)
Umsatzerlöse 2.439,9  
Ergebnis der normalen Eigenkapitalrentabilität Geschäftstätigkeit 249,9 x 100% = 28,9% (Vj. 37,3%)
Umsatzerlöse 866,1  
Der Steueraufwand hat sich wie folgt entwickelt:
(Angaben in TEUR) 2015 2014
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 249,9 258
Steuern vom Einkommen und Ertrag 76,8 71
relativer Steueraufwand (in %) 30,7% 28%
b) Finanzlage
Mit einem Grundkapital von TEUR 500 ist das Unternehmen mit einer für den geplanten Geschäftsumfang sachgerechten Eigenkapitaldecke ausgestattet.
Die Mindestanforderungen hinsichtlich der Hinterlegung von Eigenkapital für Kapitalverwaltungsgesellschaften (§ 25 KAGB) wurden von der Gesellschaft jederzeit erfüllt.Die freie Liquidität (Stichtag 31.12.2015, + TEUR 835) wird bei einem inländischen Kreditinstitut gehalten.
Die Forderungen an Kunden sind sofort fällig und wurden bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung bereits beglichen.
Die nachfolgende Kapitalflussrechnung stellt die Finanzlage dar:
2015
T€
2014
T€
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 173 187
Abschreibungen 14 1
Zunahme der Rückstellungen 130 118
einfacher Cash Flow 317 306
Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -445 -53
Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -124 396
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -252 649
Auszahlungen für Investitionen in die immaterielle Anlagewerte 0 -16
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -42 0
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit    
  -42 -16
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 450
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit    
  0 450
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds    
  -294 1.083
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.129 46
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 835 1.129
c) Vermögenslage
Im Berichtsjahr wurde wie geplant Betriebs- und Geschäftsausstattung angeschafft. Für das Jahr 2016
sind weitere Investitionen in das Sachanlagevermögen geplant.
Das Nettoumlaufvermögen des Unternehmens entwickelte sich wie folgt.
Nettoumlaufvermögen TEUR Berichtsjahr TEUR Vorjahr
Umlaufvermögen 1.362 1.181
- langfristiges Umlaufvermögen -0 -0
= kurzfristiges Umlaufvermögen 1.362 1.181
- kurzfristiges Fremdkapital - 539 - 533
Nettoumlaufvermögen + 823 + 648
  TEUR in %
Eigenkapitalquote Eigenkapital 866 x 100% Bilanzsumme 1.406 =61,6% (Vj. 56,6%)
C. Nachtragsbericht
Am 06.04.2016 wurden die Anlagebedingungen des FLEX Fonds Select 1 von der BaFin genehmigt.
D. Prognosebericht
In den folgenden zwei Jahren werden sich Ertrags- und Aufwandsströme weiter verstetigen. Die avisierten Produktentwicklungen werden im Unternehmen weitere Impulse setzen. Die Organisation kann weiterhin an Effizienz in den Prozessen gewinnen. Im Jahr 2016 wird eine Konsolidierung des Personalbestands erfolgen. Die Umsatzrentabilität sowie die Eigenkapitalrentabilität werden in den kommenden zwei Jahren stagnieren.
E. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Das Risikomanagementsystem der FLEX Fonds Invest AG wurde in 2015 sukzessive weiterentwickelt. Die aktuellen regulatorischen Anforderungen (KAGB, Level II-Verordnung, InvMArisk etc.) wurden bei der Weiterentwicklung berücksichtigt.
Die Aufbau- und Ablauforganisation des Unternehmens ist zur Risikobegrenzung angemessen.
Im Organisationshandbuch (OrgHB) ist die Aufbau- und Ablauforganisation der Gesellschaft festgelegt. Das OrgHB wird hinsichtlich des Risikomanagements der FLEX Fonds Invest AG im Risikoma-nagementhandbuch (RiskHB) tiefergehend dokumentiert; insbesondere sind im RiskHB die dem Risikomanagement zugrunde liegenden Vorkehrungen, Prozesse, Verfahren und Methoden festgelegt. Das RiskHB dient zur Darstellung der organisatorischen Regelungen und Maßnahmen des Risikoma-nagementsystems und als Arbeitsgrundlage für die Mitarbeiter.
Folgende wesentliche Einzelrisiken werden bei der FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft vierteljährlich bewertet:
Liquiditätsrisiken
Operationelle Risiken
Reputationsrisiken
Kostenrisiken
Der Überwachung der Geschäftsrisiken, Reputationsrisiken und operationalen Risiken (mit Personal-und Rechtsrisiken) erfolgt in einem vierteljährlichen Risk-Selfassessment durch die Risikoverantwortlichen mit deren Einschätzung über Eintrittswahrscheinlichkeit und Höhe eines potentiellen Schadens. Liquiditätsrisiken, Ertrags- und Kostenrisiken werden im Risikomanagement quantitativ berechnet. Aus den Berichten des Risk-Selfassessments und den quantitativen Berechnungen im Risikomanagement wird ein Risiko-Quartalsbericht erstellt, der dem Vorstand und dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt wird.
Die Ergebnisse der Risk-Selfassessments gehen von einem leicht erhöhten Risikopotenzial bei den operationellen Risiken aus. Dies resultiert aufgrund der Anpassung der Prozesse an die neuen regula-torischen Anforderungen des KAGB und der AIFM Richtlinie und spiegelt zugleich die erhöhte Sensibilität der Risikoverantwortlichen für diese Themen wider.
Zur Überwachung der Liquidität der Kapitalverwaltungsgesellschaft wird laufend ein Management der Bankguthaben, Forderungen, Verbindlichkeiten und deren Fristigkeit, sowohl im kurz- als auch im mittel- bis langfristigen Bereich auf Ebene der KVG durchgeführt und kontinuierlich die Eigenmittel-ausstattung überwacht. Im Berichtszeitraum wurden die Eigenmittelausstattungsgrenzen zu jedem Zeitpunkt eingehalten.
Darüber hinaus wird eine detaillierte Ertrags- und Liquiditätsplanung auf Jahressicht, sowie längerfristige Planungen für weitere Jahre erstellt, aus denen wesentliche Risiken der Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft frühzeitig erkannt werden können.
Aus der Perspektive der volkswirtschaftlichen Risiken stehen alle Anbieter von sachwert-orientierten Kapitalanlagen im Wettbewerb mit den Zins- und Aktienmärkten. Der weitere Unternehmenserfolg wird von der Marktakzeptanz der in der Entwicklung befindlichen Fondsprodukte abhängen. Die aktuelle Niedrigzinsphase ermöglicht einerseits eine günstige Finanzierung von Immobilien-Assets, andererseits stärkt diese die Nachfrage nach Immobilien mit der Konsequenz steigender Einstandspreise.
Das Verhalten der Anleger wird weiterhin von der Sicherheitslage in Europa, sowie von den weiteren Entwicklungen bei der Geldpolitik und dem Zinsniveau abhängen. Ein weiter anhaltendes Misstrauen von Privatanlegern gegenüber der Stabilität der Finanzmärkte wird ihre Bereitschaft zur Investition in langfristige Kapitalanlagen nicht beleben.
2. Chancenbericht
Mit der Einführung des KAGB und den damit zu erfüllenden Anforderungen hat sich die Anzahl der Produktanbieter deutlich reduziert. Gleichzeitig sind die Einstiegshürden für neue Anbieter deutlich erschwert worden, so dass sich die Marktanteile bei den verbleibenden Anbietern neu verteilen.
Durch die Marktkonsolidierung eröffnet sich die Chance, die FLEX Fonds-Gruppe als Anbieter mit bewährten Konzepten und innovativen Ideen am Markt neu zu positionieren und ihre Produkte zu vermarkten. Die weiter anhaltende und von den Notenbanken unterstützte Niedrigzinsphase verstärken die Erfolgsaussichten zusätzlich. Dies kann in der Folge dazu führen, dass die Höhe des verwalteten Fondsvolumens ansteigt.
3. Gesamtaussage
Der Vorstand ist mit der aktuellen Lage zufrieden. Neue Produkte sind in der Entwicklung und stehen vor der Marktreife. Nach Einschätzung des Vorstandes überwiegen die Chancen insgesamt die Risiken.
F. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Die Gesellschaft setzte im Berichtsjahr keine derivativen Finanzinstrumente ein.
G. Bericht über Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
H. Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG
Im Jahr 2015 wurden zwischen der FLEX Fonds Invest AG und den verbundenen Unternehmen folgende Rechtsgeschäfte ausgeführt:
Erlöse aus Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen TEUR
FLEX Fonds Capital AG 1.046,4
davon Erlöse aus Geschäftsbesorgung 803,7
davon Erlöse aus weiterberechneten Auslagen 242,7
PF Private Finance Vermittlungsges. für Vermögensanlagen mbH & Co. KG 0,8
GF Ges. für Konzeption und Marketing von Vermögensanlagen mbH 0,2
Bezüge von Lieferungen und Leistungen von verbundenen Unternehmen  
FLEX Fonds Capital AG 297,0
davon Anschaffung von Sachanlagevermögen 11,1
davon Raummiete 131,6
davon IT-Support 25,0
davon Anlegerverwaltung 70,0
davon sonstige Leistungen und Betriebsbedarf 59,2
Sonstige Maßnahmen jeglicher Art wurden auf Veranlassung oder im Interesse von verbundenen Unternehmen weder getroffen noch unterlassen.
Die Gesellschaft hat nach den Umständen, die dem Vorstand zu den jeweiligen Zeitpunkten bekannt waren, in denen Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten.

Schorndorf, 19. Mai 2016
gez. Prof. Dr. Robert Göötz, Vorstandsvorsitzender
gez. Kai Sirringhaus, Mitglied des Vorstandes

Bilanz

Aktiva
31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 835.022,47 1.128.936,20
B. Forderungen an Kunden 399.868,42 31.972,95
C. Immaterielle Anlagewerte 10.221,00 15.555,00
D. Sachanlagen 33.128,00 0,00
E. Sonstige Vermögensgegenstände 126.982,46 20.005,94
F. Rechnungsabgrenzungsposten 338,10 30.000,00
Summe der Aktiva 1.405.560,45 1.226.470,09
Passiva
   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Sonstige Verbindlichkeiten 289.638,25 401.212,30
B. Passive latente Steuern 0,00 12.000,00
C. Rückstellungen 249.835,00 119.957,00
D. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
E. gesetzliche Rücklagen 18.304,36 9.665,04
F. Bilanzgewinn 347.782,84 183.635,75
Summe der Passiva 1.405.560,45 1.226.470,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Zinsaufwendungen 1.350,88 0,00
2. Provisionserträge 2.439.875,03 1.203.302,98
3. Provisionsaufwendungen 423.837,44 10.000,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 883,96 21.549,84
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 1.751.291,70 955.964,06
6. Abschreibungen 14.342,81 445,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 76.765,67 71.453,48
8. sonstige Steuern 384,08 0,00
9. Jahresüberschuss 172.786,41 186.990,28

Ergebnisverwendung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
9. Jahresüberschuss 172.786,41 186.990,28
10. Gewinnvortrag aus der Vorjahr 183.635,75 5.994,98
11. - Einstellung in die gesetzliche Rücklage 8.639,32 9.349,51
12. Bilanzgewinn 347.782,84 183.635,75

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015

FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft, 73614 Schorndorf

A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden insbesondere die Regelungen des Aktiengesetzes, der Satzung und des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) beachtet. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute gegliedert.
Die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wurde am 17. Juli 2014 mit Ergänzung vorn 20. Januar 2015 beantragt und gemäß §§ 20, 22 des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) für die Tätigkeit als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft erteilt. Die Erlaubnis ist beschränkt auf die Verwaltung von geschlossenen inländischen Publikums-Alternative Investmentfonds (AlF) gern. §§ 261 ff. KAGB sowie geschlossenen inländischen Spezial-AIF gemäß §§ 285 ff. KAGB, welche in bestimmte in der Erlaubnis aufgeführten Vermögensgegenständen investieren. Die Gesellschaft unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Jahresabschluss wurden die Vermögensgegenstände und Schulden nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der §§ 340e ff. HGB bewertet.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.
Die bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bekannten Risiken und Verluste wurden berücksichtigt.
Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung erfasst worden.
Die liquiden Mittel (Forderungen an Kreditinstitute) und die Forderungen an Kunden wurden zum Nennwert angesetzt.
Immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig linear abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert.
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gemäß den steuerlichen Vorschriften soweit möglich voll oder linear über einen Sammelposten abgeschrieben.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag bilanziert.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. Soweit wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wurden diese abgezinst.
C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
I. Angaben zur Bilanz
1. Forderungen an Kreditinstitute
Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen ausschließlich täglich fällige Bankguthaben. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig.
2. Forderungen an Kunden
Die Forderungen an Kunden betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sind innerhalb eines Jahres fällig.
3. Immaterielle Anlagewerte
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Vgl. Anlage 1.3/4
4. sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögengegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
noch nicht weiterberechnete 31.12.2015
T€
31.12.2014
T€
Konzeptionsleistungen 65 0
Forderungen gegen das Finanzamt aus    
Steuerüberzahlungen 0 14
Lohn und Gehalt 30 0
sonstige 31 6
  126 20
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
5. aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen € 338,10 aus im Voraus geleisteten Beitragszahlungen.
6. Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten gegenüber verbunde- 31.12.2015
T€
31.12.2014
T€
nen Unternehmen 0 357
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 63 37
Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Steuern 167 7
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt aus Steuern 37 0
sonstige 22 0
  289 401
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.
7. Passive latente Steuern
Die passiven latenten Steuern wurden aufgrund der Nicht-Inanspruchnahme des Investitions-abzugsbetrages aufgelöst.
8. Rückstellungen
Die anderen Rückstellungen betragen insgesamt € 175.806,00 und betreffen im Einzelnen:
Abfindung 70.000,00
Sonderprüfung Bafin 45.000,00
Jahresabschluss  
(Erstellung und Prüfung) 29.000,00
Urlaub 25.000,00
sonstige 6.806,00
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 0.
9. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag € 500.000,00. Die Stückzahl der Aktien beträgt 500.000 mit einem Nennbetrag von je € 1,00.
Die gesetzliche Rücklage beträgt zum Abschlussstichtag € 18.304,36. Es wurden gemäß § 150 AktG 5 % vom Jahresüberschuss in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Der verbleibende Betrag aus dem Jahresüberschuss in Höhe von € 164.147,09 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Somit ergibt sich zum 31. Dezember 2015 ein Eigenkapital in Höhe von € 866.087,20.
a) Genehmigtes Kapital
Gemäß Satzung vom 07. Februar 2014 ist der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren ab Eintragung des Satzungsänderungsbeschlusses vom 04. Februar 2014 in das Handelsregister ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um € 250.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Den Aktionären steht ein Bezugsrecht im Verhältnis ihres Anteils am Gesamtkapital zu. Die Aktionäre können ihre Bezugsrechte anteilig oder insgesamt an Dritte übertragen. Die Übertragung an Dritte bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung, der der Zustimmung der einfachen Mehrheit der Stimmen bedarf.
Der Vorstand entscheidet über einen Ausschluss des Bezugsrechts mit Zustimmung des Aufsichtsrates. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem U m-fang der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital zu ändern.
10. sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 136 (VJ: T€ 66). Die Verpflichtung besteht gegenüber verbundenen Unternehmen.
II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Provisionsergebnis
Das Provisionsergebnis setzt sich aus den Vergütungen kollektiver Vermögensverwaltung gemindert um Fremdleistungen zusammen.
2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen die Kostenumlage an die verbundenen Unternehmen.
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betreffen - neben Personalaufwand - insbesondere Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten, Kraftfahrzeugsbetriebskosten sowie laufende Betriebskosten (Raum-, Werbe-, EDV-Kosten etc.).
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von € 76.966,48 auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit und in Höhe von € 11.799,19 auf Vorjahre und in Höhe von € 12.000,00 auf die Auflösung latenter Steuern.
D. Sonstige Pflichtangaben
Organe der Gesellschaft
Vorstand: Aufsichtsrat: Ralph Pawlik, Diplom-Kaufmann (Vorsitzender), (gelöscht im Handelsre- gister am 14. Oktober 2015) Prof. Dr. Robert Göötz, Diplom-Volkswirt (Vorsitzender), (eingetragen im Handelsregister am 14. Oktober 2015) (vertretungsberechtigt mit einem Vorstandsmitglied oder Prokuristen und von § 181 BGB befreit) Kai Sirringhaus, Diplom-Kaufmann (vertretungsberechtigt mit einem Vorstandsmitglied oder Prokuristen und von § 181 BGB befreit) Prof. Dr. Thomas Kinateder, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (Vorsitzender) Achim Bauer, Kaufmann (stellvertretender Vorsitzender) Gerald Feig, Kaufmann
Prokura: Thomas Schabsky (gelöscht im Handelsregister am 22. September 2015) Gerrit Volz (eingetragen im Handelsregister am 24. August 2015)
Bezüge im Sinne des § 285 Nr. 9a sowie § 286 Abs. 4 HGB liegen nicht vor.
Der im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamtbetrag für Bezüge des Aufsichtsrates belief sich auf T€ 20. Die Vergütungen entfielen auf Herrn Prof. Dr. Robert Göötz sowie Herrn Prof. Dr. Thomas Kinateder.
Honorar des Abschlussprüfers
Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer nach § 319
Abs. 1 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
T€
Abschlussprüfung 17.000,00
Summe 17.000,00
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 14 (Vj. 10).
Konzernzugehörigkeit
Bei der FLEX Fonds Capital AG mit Sitz in Schorndorf, dem Mutterunternehmen der Gesellschaft, liegen aufgrund von der größenabhängigen Befreiung nach § 293 HGB die Voraussetzungen des § 290 HGB sowie des § 340 i Abs. 3 HGB zur Erstellung eines Konzernabschlusses unter Einbeziehung der FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft nicht vor.
Ergebnisverwendung
Der Vorstand schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:
Der nach Einstellung in die gesetzliche Rücklage in Höhe von € 8.639,32 verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von € 347.782,84 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Schorndorf, den 19. Mai 2016
Prof. Dr. Robert Göötz, Vorstandsvorsitzender
Kai Sirringhaus, Mitglied des Vorstandes

Anlagespiegel

AHK
01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
1. Immaterielle Anlagewerte        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.000,00 0,00 0,00 16.000,00
2. Sachanlagen 0,00 42.136,81 0,00 42.136,81
Summe Anlagevermögen 16.000,00 42.136,81 0,00 58.136,81
Abschreibung
Stand 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
1. Immaterielle Anlagewerte        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 445,00 5.334,00 0,00 5.779,00
2. Sachanlagen 0,00 9.008,81 0,00 9.008,81
Summe Anlagevermögen 445,00 14.342,81 0,00 14.787,81
Buchwert
Stand 31.12.2015
EUR
Stand 31.12.2014
EUR
1. Immaterielle Anlagewerte    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.221,00 15.555,00
2. Sachanlagen 33.128,00 0,00
Summe Anlagevermögen 43.349,00 15.555,00

Bericht des Aufsichtsrats

FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft

1. Überwachung und Beratung des Vorstands bei der Führung der Geschäfte
Der Aufsichtsrat ließ sich kontinuierlich über die Lage der Gesellschaft und den Geschäftsverlauf berichten. Im Jahr 2015 fanden 4 Aufsichtsratssitzungen statt, am 24.04.2015, 10.06.2015, 29.06.2015 und 29.10.2015. In diesen Sitzungen beriet er mit dem Vorstand die Perspektiven und Risiken. Geschäftsvorgänge, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, sowie Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Unternehmensplanung wurden eingehend hinterfragt und diskutiert. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ließ sich darüber hinaus auch anlassbezogen außerhalb der Sitzungen regelmäßig vom Vorsitzenden des Vorstands über aktuelle Themen informieren.
Bis auf 1 Aufsichtsratssitzung (29.06.2015) haben bei den Sitzungen alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen.
2. Berichte im Rahmen von Aufsichtsratssitzungen
Im Berichtsjahr 2015 wurden seitens des Vorstands den Aufsichtsräten folgende Berichte vorgelegt.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen, die Berichte wurden schriftlich rechtzeitig vor den Sitzungen erteilt und in den Aufsichtsratssitzungen mündlich erläutert. Die Berichte waren angemessen.
2.1 Bericht zur beabsichtigten Geschäftspolitik
In allen Sitzungen informierte der Vorstand über die beabsichtigte Geschäftspolitik und anderen grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung (insbesondere Finanz-, Investitions- und Personalplanung). Dabei ging er auf Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von früher berichteten Zielen unter Angabe von Gründen ein (gem. § 90 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und § 90 Abs. 2 Nr, 1 AktG).
2.2 Bericht über die Rentabilität der Gesellschaft
In den Sitzungen am 24.04.2015, 29.06.2015 und 29.10.2015 informierte der Vorstand über die Rentabilität der Gesellschaft (gem. § 90 Abs. 1 S.1 Nr. 2 und § 90 Abs. 2 Nr. 2 AktG).
3 Berichte über den Gang der Geschäfte
3.1 Berichte über den Gang der Geschäfte
Der Aufsichtsrat erhielt im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen Berichte über den Gang der Geschäfte. Auf die Entwicklungen im Geschäftsverlauf wurde unter Angabe von Gründen eingegangen.
3.2 Bericht über Geschäfte von erheblicher Bedeutung
Der Aufsichtsrat hat im Rahmen der Sitzungen nach Geschäften, die für die Rentabilität oder Liquidität der Gesellschaft von erheblicher Bedeutung sein können (§ 90 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 und § 90 Abs. 2 Nr. 4 AktG), gefragt. Der Vorstand bestätigte, dass keine derartige Geschäfte vorlagen, die vom Vorstand anzuzeigen waren.
4. Adhoc-Risikoberichte
Adhoc-Risikoberichte vielen im Geschäftsjahr nicht an, da nicht notwendig
5. Veränderungen im Aufsichtsrat
Herr Prof. Dr. Robert Göötz ist zum 10.06.2015 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Als Nachfolger hat die Hauptversammlung am 10.06.2015 Herrn Prof. Dr. Thomas Kinateder gewählt. Das Amtsgericht Stuttgart hat den entsprechenden Wechsel am 17.06.2015 im Handelsregister eingetragen.
6. Veränderungen im Vorstand
Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 25.09.2015 wurde Herr Prof. Dr. Robert Göötz mit Wirkung zum 30.09.2015 in den Vorstand berufen. Herr Ralph Pawlik wurde mit Wirkung zum 30.09.2015 als Vorstand abberufen und die Funktion des Vorsitzes im Vorstand von Herrn Ralph Pawlik auf Herrn Prof. Dr. Robert Göötz übertragen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 14.10.2015.

Schorndorf, 31.05.2016
Prof. Dr. Thomas Kinateder, Aufsichtsratsvorsitzender

Einladung / TO Hauptversammlung

Protokoll
der Hauptversammlung der
FLEX Fonds Invest AG
kapitalverwaltungsgesellschaft
am 23. Juni 2016
in 73614 Schorndorf, Friedensstraße 13-15
Zu der Hauptversammlung waren erschienen alle Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft
- Herr Prof. Dr. Thomas Kinateder, Vorsitzender
Herr Achim Bauer, stv. Vorsitzender
Herr Gerald Feig
alle Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft
- Herr Prof. Dr. Robert Göötz, Vorstandsvorsitzender
- Herr Kai Sirringhaus
als Prüfer des Jahresabschlusses
- Joint Audit, bestehend aus KMS & DUMANN GmbH und TPVV GmbH, vertreten durch Karsten Dumann
als Aktionär
FLEX Fonds Capital AG, vertreten durch den einzeln vertretungsberechtigten und von dem Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Vorstandsvorsitzenden Gerald Feig
Herr Prof. Dr. Kinateder übernahm als Vorsitzender des Aufsichtsrats den Vorsitz in der Versammlung.
Er eröffnete die Hauptversammlung um17:23 Uhr und bestimmte Frau Dr. Annette Wagemann, Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin), zur Protokollführerin.
Das vom Aufsichtsratsvorsitzenden unterzeichnete Teilnehmerverzeichnis nach § 129 Abs. 1 Satz 2 AktG wurde vor der ersten Abstimmung und während der gesamten Dauer der Hauptversammlung zur Einsichtnahme ausgelegt. Es ist dieser Niederschrift als Anlage 1 beigefügt.
Der Aufsichtsratsvorsitzende stellte die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung fest. Der Alleinaktionär ist in der Hauptversammlung erschienen und hat zudem ausdrücklich seinen Verzicht auf die Einhaltung jeglicher Frist- und Formerfordernisse für die Einladung der Hauptversammlung erklärt (§ 121 Abs. 6 Akt(S).
Als Form der Abstimmung wurde mit Einverständnis aller Teilnehmer Zuruf bestimmt,
Der Vorsitzende rief sodann die einzelnen Punkte der Tagesordnung zur Behandlung und Beschlussfassung auf.
Zu TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichts der FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft sowie Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015
Für den Vorstand erläuterte Herr Prof. Dr. Robert Göötz den Jahresabschluss, den Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung.
Der Aufsichtsratsvorsitzende erläuterte den Bericht des Aufsichtsrats.
Der Vorsitzende stellt fest, dass folgende Unterlagen dem Aktionär zur Einsicht vorgelegen haben:
der Jahresabschluss nebst Lagebericht mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers, Joint Audit, bestehend aus KMS & DUMANN GmbH und TPW GmbH, vertreten durch Herrn Karsten Dumann der Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2015.
Der Versammlungsleiter erläuterte, dass der Aufsichtsrat den vorn Vorstand aufgestellten Jahresabschluss
in seiner heutigen Sitzung gebilligt habe, der Jahresabschluss gemäß § 172 Satz 1 AktG damit festgestellt sei und eine Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung daher nach § 173 AktG nicht erforderlich sei.
Es folgte die Aussprache über den Jahresabschluss nebst Lagebericht und den Bericht des Aufsichtsrats. Da der Aktionär keine Fragen hatte und der Aktionär keine Fragen zur Niederschrift stellte, schloss der Vorsitzende die Aussprache sogleich und setzte die Erledigung der Tagesordnung fort.
Zu TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat über die Verwendung des Bilanzgewinns beschloss die Hauptversammlung einstimmig und ohne Enthaltungen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 347182,84 auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Vorsitzende stellte fest und verkündete sodann den Beschlussinhalt und das Beschlussergebnis.
Zu TOP 3 Beschlussfassung Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015
Sodann beschloss die Hauptversammlung die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015.
Den Mitgliedern des Vorstands wurde für das Geschäftsjahr 2015 jeweils Entlastung erteilt. Der gefasste Beschluss wurde durch den Vorsitzenden verkündet.
Zu TOP 4 Beschlussfassung Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015
Vor der Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft ordnete der Versammlungsleiter die gesonderte Abstimmung über die Entlastung der einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft an.
Sodann wurde über die Einzelentlastung des Aufsichtsratsmitglieds Herr Prof. Dr. Thomas Kinateder, Aufsichtsratsvorsitzender, abgestimmt. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst:
"Dem Aufsichtsratsmitglied Herr Prof. Dr. Thomas Kinateder, Aufsichtsratsvorsitzender, wird für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2015 Entlastung erteilt."
Sodann wurde über die Einzelentlastung des Aufsichtsratsmitglieds Herr Achim Bauer abgestimmt. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst: „Dem Aufsichtsratsmitglied Herr Achim Bauer wird für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2015 Entlastung erteilt."
Sodann stellte der Versammlungsleiter die gefassten Beschlüsse nach ihrem Inhalt und ihrem Abstimmungsergebnis jeweils fest.
Zu TOP 5 Wahl des Abschlussprüfers
Nach umfassender Erörterung des Tagesordnungspunktes beschloss die Hauptversammlung einstimmig und ohne Enthaltungen:
Als Jahresabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 werden das Joint Audit, bestehend aus KMS & DUMANN GmbH Wirtschaftsprüfungs-/ Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, vertreten durch Herrn Karsten Dumann und TPW Todt & Partner GmbH & Co. KG, Hamburg künftig firmierend unter Baker, Tilly, Roelfs -, vertreten durch Herrn Aykut Bu-ßian, bestellt.
Der Vorsitzende stellte das Beschlussergebnis fest und verkündete dieses.
Nachdem die Tagesordnung abgehandelt war und keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, schloss der Vorsitzende die Versammlung um 17:34 Uhr.

Prof. Dr. Thomas Kinateder, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben unterhalb der Bilanz:
Für Anteilinhaber verwaltete Investmentvermögen 2 € 94.566.513,80 (Vorjahr: -)
Angaben zur Feststellung:
In der Hauptversammlung vom 23.06.2016 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2015 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FLEX Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft, Schorndorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg/Stuttgart, den 24. Mai 2016
KMS & Dumann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Karsten Dumann, Wirtschaftsprüfer

TPW GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Aykut Bußian, Wirtschaftsprüfer

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